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Chronik des Geschehens


Vorgeschichte:
Ansinnen des Kirchbauvereines Dannenbüttel zur Nutzung einer Fläche innerhalb des Flurstückes "Masch"


17. November 2004:
In einer Sitzung des Ortsrates Dannenbüttel wird der Standort für einen Kirchenneubau erörtert.

Mehrheitlich einigt man sich auf eine Beschlußempfehlung an den Gemeinderat. Hier heißt es unter anderem:

"Der Eichenhain in der Ortschaft Dannenbüttel ist ein über Generationen gewachsenes traditionelles Kleinod. Er hat kulturhistorische Bedeutung und gleichzeitig ortsbildprägenden Charakter. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Kirchengemeinde "Zum Guten Hirten" die Bebauung des Eichenhains und damit das Fällen von zahlreichen 100jährigen Eichen begehrt, obwohl sie selbst über ein gut geeignetes Grundstück in zentraler Lage verfügt. Der Erhaltung des Eichenhains wird daher eine höhere Priorität gegeben."

...

"Damit der Eichenhain dauerhaft erhalten bleibt, beantragt der OR Dannenbüttel, eine Satzung nach§ 28 Nds. Naturschutzgesetz über den Schutz des Baumbestandes zu beschließen"


16. Dezember 2004:
In einer nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderates folgt man der Beschlußempfehlung des Ortsrates Dannenbüttel,
die die Nutzung eines Alternativstandortes für einen Kirchenneubau vorsieht.


Bereits zwei Jahre später ist das Bestreben zur Erhaltung des zentralen Dorfplatzes komplett vergessen:

Ansinnen der Freiwilligen Feuerwehr Dannenbüttel zur Nutzung einer Fläche innerhalb des Flurstückes "Masch"


08. Mai 2006:
In einer Ortsratssitzung in Dannenbüttel äußert Ortsbrandmeister Karsten Schulz offenbar konkrete Wünsche zum Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses.

Aus TOP 8 des Sitzungsprotokolls ist zu entnehmen, daß dieser Bau direkt an das Kalthaus angrenzen soll. In dem Schriftstück ist die Rede von Gebäudeabmessungen von ca. 24 x 14,5 Metern, der notwendigen Unterbrechung einer Gemeindestraße und der "Entfernung" von 6 Eichen. Über die örtliche Lage kann der Leser des Protokolls nur spekulieren.

Richtig ernst wird es jedoch (wie sich später herausstellt) weitere zwei Jahre später!


15. April 2008:
Einstimmiger Beschluß in der Sitzung des Ortsrates Dannenbüttel:
"Als Standort für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses wird der Flächenbereich zwischen Ehrenmal und Kalthaus (Altes Feuerwehrgerätehaus) empfohlen".

Die Niederschrift zur Sitzung wurde von der Gemeinde erst 5 Monate später veröffentlicht.


17. April 2008:
Der Verwaltungsausschuss folgt der Empfehlung des Ortsrates vom 15.04.2008 in seiner nichtöffentlichen Sitzung einstimmig.

Das Protokoll gelangt unbeabsichtigt und erst Monate später an die Öffentlichkeit.


Juli 2008:
Zufällig erfährt ein direkter Anlieger der Masch vom Beschluß der Ortsratssitzung vom 15.04.2008.

Obwohl ihm die Gemeindeverwaltung jegliche Auskünfte über Planungsdetails verweigert, werden in Dannenbüttel unverzüglich zwei Unterschriftensammlungen gestartet, die zum einen den Erhalt der Eichen, und zum anderen die Beantragung des Denkmalschutzes für den Eichenhain zum Gegenstand haben. Die Unterschriften werden durch persönliche Besuche bei einem Teil der Haushalte Dannenbüttels gesammelt, wobei nur volljährige Personen berücksichtigt werden.

Daraufhin gründet sich die Bürgerinitiative zur Erhaltung des Eichenhains in Dannenbüttel (nachfolgend als BI bezeichnet), die fortan darauf hinweist, daß sie nicht den Bau eines Gerätehauses per se, sondern nur am geplanten Standort verhindern will.


29. Juli 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung: "Gerätehaus: Eichen sollen weichen".



23. August 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung: "Vereine befürworten Standort für Gerätehaus".
Diese Aussage basiert auf den Äußerungen einiger Vereinsvorsitzenden, i.d.R. ohne Befragung der Mitglieder.
Eine Klarstellung erfolgt nicht.


31. August 2008:
Ein Gespräch im kleinen Kreis, zu dem die BI am 20. August eingeladen hatte,
wird von den Gemeindevertretern kurzfristig abgesagt.
Die ebenfalls eingeladene Feuerwehr gibt überhaupt keine Rückmeldung.


2. September 2008:
Artikel in der Gifhorner Rundschau: Hier findet erstmals öffentlich Erwähnung, daß die Fläche des Kalthauses in die Planung einbezogen wird. Gemeindebürgermeister Volker Arms spricht von mindestens einer zu fällenden Eiche.


4. September 2008:
Übergabe der gesammelten 524 Unterschriften an den Gemeindebürgermeister Volker Arms.


5. September 2008:
Artikel in der Gifhorner Rundschau zur Übergabe der Unterschriftenliste.

Artikel in der Aller-Zeitung zur Übergabe der Unterschriftenliste.


16. September 2008:
Sitzung des Ortsrates Dannenbüttel: Fragen und heftiger Kritik aus den Zuhörerreihen begegnet der Gemeindebürgermeister mit dem Hinweis auf die zum Monatswechsel geplante Einwohnerversammlung.


23. September 2008:
Leserbrief von Frank Breuer in der Aller-Zeitung.


27. September 2008:
Bekanntmachung im Gemeindeanzeiger zu einer Einwohnerversammlung zum Thema "Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Dannenbüttel"


28. September 2008:
Ortsweite Verteilung eines Informationsblattes durch die Feuerwehr.


29. September 2008:
Ortsweite Verteilung eines Informationsblattes durch die Bürgerinitiative.


1. Oktober 2008:
Bekanntgabe von Planungsdetails im Rahmen einer Einwohnerversammlung.
Vor der Zuhörerschaft, die zu einem großen Teil aus in Uniform erschienenen Feuerwehrmitgliedern besteht, wird über eine Änderung der bisher nur inoffiziell bekanntgewordenen Pläne informiert.
Nach kürzlich erfolgter Zusage des damaligen Kalthausvorstandes könne neben dem alten Feuerwehrgerätehaus nun auch das Kalthaus "überbaut" werden (Vereinsauflösung). Somit würde das neue Gerätehaus nicht mehr zwischen dem Kalthaus und dem Ehrenmal gebaut werden und es müssten "nur" 4 bis 5 Bäume gefällt werden.

Von der BI vorgeschlagene Alternativstandorte werden ausnahmslos abgelehnt, die Gültigkeit der gesammelten Unterschriften wird infrage gestellt (eine Begründung hierfür bleibt die Gemeinde bis heute schuldig). Eine ergebnisoffene Diskussion ist ganz offensichtlich nicht das Ziel der Einwohnerversammlung - die Gemeinde Sassenburg zeigt sich weder vor, noch nach diesem Zeitpunkt zu Gesprächen mit der BI bereit.


4. Oktober 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung: Herr Arms sieht die Einwände von Bürgern auf der Basis von falschen Informationen und behauptet, daß zahlreiche Unterschriften zurückgezogen worden seien. Dieser Vorwurf an die BI wurde bis heute weder belegt, noch dementiert. Bei den Initiatoren der Unterschriftensammlung hat sich lediglich eine (!) Person zwecks Widerrufs der Unterschrift gemeldet.

Artikel in der Gifhorner Rundschau zur Einwohnerversammlung.


9. Oktober 2008:
Leserbriefe von Sonja Lepehne, Frank Breuer und Walter Schulz in der Gifhorner Rundschau.


14. Oktober 2008:
Übergabe der gesammelten 539 Unterschriften an die Leiterin des Umweltamtes im Landkreis Gifhorn.


15. Oktober 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung zur Übergabe der Unterschriftenliste an die Leiterin des Umweltamtes LK Gifhorn


16. Oktober 2008:
Artikel in der Gifhorner Rundschau zur Übergabe der Unterschriftenliste an die Leiterin des Umweltamtes LK Gifhorn.


22. Oktober 2008:
Ablehnender Bescheid zur Unterschutzstellung der Masch gemäß § 27 NnatG des Umweltamtes LK Gifhorn.


26. Oktober 2008:
Veröffentlichung von Informationen der Gemeinde Sassenburg im Gemeindeanzeiger und im Internetauftritt der Gemeinde Sassenburg.

Ganz im Gegensatz zur Wahrnehmung der Bürgerinitiative wird ein positives Fazit zur Einwohnerversammlung am 01. Oktober 2008 gezogen.


27. Oktober 2008:
Verteilung der kürzlich bundesweit erschienenen Vereinszeitung " Der Holznagel" der IG Bauernhaus e.V. durch die Bürgerinitiative.

Den in Papierform und per E-mail verbreiteten Exemplaren wird ein Beiblatt sammt Lageplan hinzugefügt.


30. Oktober 2008:
Leserbrief von Sonja Lepehne in der Gifhorner Rundschau.


30. Oktober 2008:
Sitzung des Bau- und Feuerschutzausschusses der Gemeinde Sassenburg:
Fragen und heftiger Kritik aus den Zuhörerreihen stehen wiederholte Anschuldigungen aus Ratskreisen in Richtung BI gegenüber.
Der Vorwurf einer falschen Berichterstattung wurde der BI gegenüber bis heute nicht näher erläutert.


31. Oktober 2008:
Artikel in der Gifhorner Rundschau zur Sitzung des Bau- und Feuerschutzausschusses der Gemeinde Sassenburg.


1. November 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung zur Sitzung des Bau- und Feuerschutzausschusses der Gemeinde Sassenburg.


7. November 2008:
Konträre Leserbriefe von Walter Schulz und Frank Breuer in der Gifhorner Rundschau.


8. November 2008:
Leserbrief von Walter Schulz in der Aller-Zeitung.


12. November 2008:
Brief von Franz Suer an die Gemeindeverwaltung (Unterbreitung eines Alternativvorschlages).

Herr Suer hat bis heute keine Antwort auf sein Schreiben erhalten.


23. November 2008:
Brief von Frank Breuer an den Gemeindebürgermeister - Kopie an die Landrätin Marion Lau.
Frau Lau meldet sich am 2. Dezember 2008 telefonisch bei mir und weist darauf hin, daß die Gemeinde Sassenburg in dieser Entscheidung autark sei.

Von Herrn Arms selbst habe ich bis heute keine Antwort auf mein Schreiben erhalten.


4. Dezember 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung mit einer Klarstellung der gesetzlichen Auflagen zum Weiterbetrieb des Kalthauses.


6. Dezember 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Kalthausesvereines am 04. Dezember 2008 (geplante Vereinsauflösung ist nicht vollzogen worden).


10. Dezember 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung zum Rücktritt von vier Vorstandsmitgliedern des Kalthausesvereines.


12. Dezember 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung zum Rücktritt des Ortsratsmitgliedes Daniela Grußendorf-Zache.


19. Dezember 2008:
Artikel in der Gifhorner Rundschau zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Kalthausesvereines am 04. Dezember 2008.


19. Dezember 2008:
Leserbrief von Familie Hepke in der Gifhorner Rundschau.


23. Dezember 2008:
Artikel in der Aller-Zeitung über die laut Gemeindebürgermeister Arms erforderliche Umplanung des Gerätehauses aufgrund des Weiterbestandes des Kalthauses.
Auch dieser Artikel brilliert nicht unbedingt mit guter Recherche und objektiver Berichterstattung:
Es ist schlichtweg falsch, daß sich der bisherige Kalthaus-Vorstand einstimmig für die Vereinsauflösung ausgesprochen hätte.

Weiterhin wird der Eindruck erweckt, das Kalthaus müsste 2013 aus Umweltgründen geschlossen werden.
Dies ist insbesondere dann verwunderlich, wenn man die korrekte Darstellung in derselben Zeitung am 4. Dezember 2008 schon einmal gelesen hat.

23. Dezember 2008:
Artikel in der Gifhorner Rundschau über die laut Gemeindebürgermeister Arms erforderliche Umplanung des Gerätehauses aufgrund des Weiterbestandes des Kalthauses.


3. Januar 2009:
Leserbrief von Manuela und Herbert Hepke in der Aller-Zeitung.


20. Januar 2009:
Sitzung des Bau- und Feuerschutzausschusses: Vorstellung der Pläne für die Umbauung des Kalthauses.

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Beschluss:
1. Die vorgelegten Baupläne sind bezüglich der Integration von öffentlichen Toiletten umzuplanen.
2. Der Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses ist kurzfristig durchzuführen.
3. Der erforderlichen Fällung von maximal 6 Eichen wird zugestimmt.

Abstimmung: 7 Ja 0 Nein 0 Enthaltungen

(aus: www.sassenburg.de)



21. Januar 2009:
Artikel in der Aller-Zeitung zur Sitzung des Bau- und Feuerschutzausschusses am 20. Januar 2009


21. Januar 2009:
Zustellung eines von Frank Breuer verfassten offenen Briefes an den Gemeindebürgermeister Volker Arms - Kopie an die Lokalpresse und zahlreiche E-mail-Adressaten.

In der Gifhorner Rundschau wird das Schreiben am 24. Januar als Leserbrief veröffentlicht, ein Abdruck in der Aller-Zeitung erfolgt nicht.

Die im Verteiler befindliche Landrätin Marion Lau meldet sich am 24. Januar 2009 per E-Mail und empfiehlt die Kontaktaufnahme mit den Ratsmitgliedern.

Von Herrn Arms selbst habe ich nie eine Antwort auf mein Schreiben erhalten.


22. Januar 2009:
Beantragung einer einstweiligen Verfügung gegenüber der Gemeinde Sassenburg durch den Anlieger Rolf Stein gegen das "Fällen von Eichen zur Vorbereitung des Baues eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Dannenbüttel"


24. Januar 2009:
Beantragung des Denkmalschutzes für das Kalthaus beim niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege durch einen Dannenbütteler Bürger.


30. Januar 2009:
Widerspruch der Gemeinde Sassenburg gegen die einstweilige Verfügung beim Verwaltungsgericht Braunschweig.


3. Februar 2009:
Ablehnung des Antrages auf einstweilige Verfügung durch das Verwaltungsgericht Braunschweig.
Eine ensprechende E-Mail geht am 10. Februar beim Rechtsanwalt von Rolf Stein ein.


12. Februar 2009:
Gegen 10 Uhr
Fällung von fünf Eichen

Gegen 12 Uhr
Eingang des Schreibens zur Ablehnung der einstweiligen Verfügung bei Rolf Stein.
Eine Baugenehmigung liegt auch Monate später noch nicht vor.

(Basisplan aus: www.sassenburg.de)


13. Februar 2009:
Artikel in der Aller-Zeitung zur Fällung von fünf Eichen am 12. Februar 2009


16. Februar 2009:
Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses in der Masch.


19. Februar 2009:
Leserbriefe von Peter von Laffert und Frank Breuer in der Aller-Zeitung.
Kritische Passagen der eingereichten Originalfassungen wurden von der Redaktion herausgenommen (gelbe Markierungen).

Die Gifhorner Rundschau lehnt die Veröffentlichung "aufgrund des fehlenden Bezuges auf einen Artikel in dieser Zeitung" ab.


25. Februar 2009:
Artikel in der Gifhorner Rundschau zur Infragestellung der Planung bei Ausweisung des Kalthauses als Baudenkmal.


28. Februar 2009:
Leserbrief von Sonja Lepehne in der Gifhorner Rundschau.


4. März 2009:
Gegen 10 Uhr
Fällung von weiteren zwei Eichen

Eine Baugenehmigung liegt immer noch nicht vor...
2009-02-12_7_Baeume.jpg
(Basisplan aus: www.sassenburg.de)


5. März 2009:
Artikel in der Gifhorner Rundschau und Aller-Zeitung zur Fällung von zwei weiteren Eichen am 4. März 2009.

6. März 2009:
Leserbrief von Frank Breuer in der Gifhorner Rundschau.


Mai 2009:
rote_Mappe.jpg Vorlage des Themas in der "Roten" und "Weißen Mappe 2009"
des Niedersächsischen Heimatbundes.

(hierin wird der Niedersächsischen Landesregierung im Jahreszyklus
eine Auswahl kritischer Themen vorgelegt)


17. Mai 2009:
(Symbolische) Teilnahme von Frank Breuer an dem von der Gemeinde Sassenburg und der Aller-Zeitung gemeinsam ausgeschriebenen Fotowettbewerb.

Eine Empfangsbestätigung habe ich von beiden Adressaten erwartungsgemäß nicht erhalten...


6. Juni 2009:
P6100027.jpg Aushub des Areals für das Feuerwehrgerätehaus.

Eine Baugenehmigung liegt immer noch nicht vor...


13. Juni 2009:
P6190237.jpg Der für das Feuerwehrgerätehaus ausgehobene Bereich wird verfüllt und verdichtet.

Auch zu diesem Zeitpunkt liegt noch keine Baugenehmigung vor...


11. Juli 2009:
Artikel in der Aller-Zeitung zu der nun offenbar in greifbare Nähe gerückten Baugenehmigung.

In bemerkenswerter Diskrepanz zu der in dem Artikel zitierten Aussage eines Mitarbeiters der Gemeindeverwaltung ("Bevor die Baugenehmigung nicht endgültig vorliegt, geht gar nichts") liegen die Baumfällungen bereits jetzt schon fünf Monate, und der Aushub des "Sommerlochs" immerhin schon fünf Wochen zurück.


14. Juli 2009:
Artikel in der Aller-Zeitung zu der nun tatsächlich erteilten Baugenehmigung.


24. Juli 2009:
Endlich wird damit begonnen, dem bisher nahezu nutzlosen Platz mit reichlich Beton eine behagliche Atmosphäre einzuhauchen.


11. Dezember 2009:
Nicht einmal 5 Monate später kann das Richtfest gefeiert werden, worüber die beiden Gifhorner Lokalzeitungen dann in gewohnt "neutraler" Weise berichten:

Artikel in der Aller-Zeitung vom 12. Dezember
Artikel in der Gifhorner Rundschau vom 12. Dezember

Daß zahlreiche Dorfbewohner immer noch mit Unverständnis und Fassungslosigkeit der Zerstörung des Eichenhains gegenüberstehen, wird wohl einfach nur vergessen...


August 2011:
Die Umgebung des neuen Gerätehauses wird zur Vorbereitung auf dessen Einweihungsfeierlichkeiten noch einmal richtig "herausgeputzt".
Damit niemand die durch den Bau geschädigten Eichen bemerkt, wird das bereits vertrocknete Astwerk größzügig gekappt.

Das hat ganz nebenbei auch den Vorteil, daß die Regenrinnen sauber bleiben.

Wie lange die zugepflasterten Bäume noch durchhalten bzw. von der Gemeinde Sassenburg noch geduldet werden, bleibt abzuwarten...
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16. bis 18.September 2011:
Das neue Gerätehaus wird mit großartigen Reden und anständigem Aufmarsch gefeiert.

November 2011:
Auch in der Nachnutzung des bisherigen Gerätehauses zeigt die Sassenburger Gemeindeverwaltung Weitsicht.
In den vergangenen drei Jahren hatte der Gemeindebürgermeister nur geheimnisvoll angedeutet,
daß er mit dem Gebäude etwas vorhabe.

Nun sieht man die konkreten Pläne, die den von mehreren Dannenbüttlern vorgeschlagenen Ausbau des bisherigen Gerätehauses unmöglich gemacht haben.


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